Praktikum bei novaworx

Praktikantin bei novaworx: Lucy Erber

Lucy Erber studiert Psychologie an der TU Dresden. Bei uns absolvierte sie ihr 3-monatiges Pflichtpraktikum. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen bei novaworx.

Mein dreimonatiges Praktikum bei novaworx hat mich in vielerlei Hinsicht aus meiner Komfortzone gebracht. So habe ich das praktische Feld der Arbeits- und Organisationspsychologie und insbesondere das der Gefährdungsbeurteilung anhand einer Vielzahl von verschiedensten Aufgaben erkunden dürfen:

Ich habe Schulbegehungen begleitet, um dort mit der Personalvertretung über psychische Belastungsquellen der dortigen Lehrenden zu sprechen; ich habe Mitarbeiterbefragungen ausgewertet, wobei ich meine Kenntnisse in der Anwendung von Statistikprogrammen wie PSPP oder R nachhaltig vertiefen konnte; ich habe Recherche zu diversen Themen betrieben, um anschließend neu dazugewonnenes Wissen selbst in einen Artikel z.B. zum Thema betriebliche Pausengestaltung zu verknüpfen und auszuformulieren. Ich habe an der Neuauflage des Praxishandbuchs für das BASA III-Verfahren als Korrekturleserin mitgewirkt. Beim Infotag zur Vorstellung der Intensivfortbildung Psychologische Arbeitsgestaltung (eine Zusammenarbeit des Dresdner Expertennetzwerks Psychologische Arbeitsgestaltung und der Deutschen Psychologenakademie) habe ich einen Workshop mit ausgestaltet.  

Aufgrund dieser immensen Breite an Aufgaben hat novaworx mir die Möglichkeit gegeben, nicht nur mein fachliches Wissen bezüglich gesundheitsförderlicher Arbeitsgestaltung, sondern auch unterschiedlichste Arbeitsweisen und -methoden weiter auszubauen.

Auf der anderen Seite hat das Praktikum mich insofern aus meiner Komfortzone gebracht, dass es zugegeben keine kleine Umstellung für mich war, vom unabhängigen, lockeren Studileben in eine geregelte 40-Stunden-Woche zu wechseln, die einen festen Rhythmus vorschreibt und, trotz eines vielfältigen Aufgabenfeldes, die Anwesenheit an einem Schreibtisch und die manchmal stundenweise Ausrichtung der Augen auf den Computerbildschirm erfordert. Noch nie zuvor wurde mir deshalb die Bedeutung einer persönlichen Pausenkultur so bewusst, weshalb regelmäßige Kurzpausen, Stoßlüften, die gemeinsame Mittagspause und der kurze nachmittägige Spaziergang durch das wunderschöne Dresdner Plauen sehr schnell feste Bestandteile in meinem neuen Arbeitsalltag bildeten.

Ich denke, es wird deutlich, dass Anja, Katharina und Uwe darauf achten, ihren Praktikant*innen ein spannendes und lehrreiches Praktikum zu bieten, wo auch die eigene Gesundheit am Arbeitsplatz nicht in Vergessenheit gerät. Dafür, aber auch für die Tatsache, dass mir als einfacher Praktikantin sehr viel zugetraut und vertraut wurde, alle drei trotzdem nie müde wurden, meine Fragen zu beantworten und mir neue Inhalte und Verfahren erschöpfend zu erklären und ich (trotz kurzer Dauer) als vollwertiges Mitglied in betriebliche Aktivitäten eingebunden wurde, bin ich unheimlich dankbar.

novaworx bietet ein Praktikum, das einen herausfordert und die eigene Selbstständigkeit auf die Probe stellt, wo man aber gleichzeitig eine Arbeitsatmosphäre genießt, in der man sich wohlfühlt und jeder ein offenes Ohr für einen hat. Danke für diese wertvolle Erfahrung!

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